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Interessengemeinschaft Schweizer Bauern · 3086 Zimmerwald
Getreidefeld mit «Geschützt»-Feldschild vor Schweizer Voralpenlandschaft
Worum es geht

Themen & Kampagnen

Von Pflanzenschutz über Tierwohl bis zu den Agrar-Initiativen: Hier bündeln wir die Themen, für die sich die IG BauernUnternehmen einsetzt – mit Fakten, Haltung und Aktionen aus der Praxis.

Aktion & Abstimmung

Aktuelle Kampagnen

Konkrete Aktionen und Volksabstimmungen, mit denen wir für eine produzierende, regionale Landwirtschaft eintreten.

Getreidefeld mit «Geschützt»-Feldschild der Kampagne Pflanzen brauchen Schutz Pflanzenschutz

Pflanzen brauchen Schutz

Moderne Landwirtschaft produziert gesunde, hochwertige Lebensmittel – auch dank modernem Pflanzenschutz vor Unkräutern, Schädlingen und Pilzen. Ein vollständiger Verzicht hätte Ertragsausfälle von bis zu 40 Prozent zur Folge, in einzelnen Kulturen gar Totalausfälle. Mit über 2'000 Feldschildern schaffen wir vor Ort Verständnis für diese Zusammenhänge.

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«Geschützt»-Plakat mit Ferkel zur Aktion Tiere brauchen Schutz Tierwohl

Tiere brauchen Schutz

Beim Wort Pestizide denken alle an Gemüse, Obst oder Wein – dabei ist auch die Tierhaltung auf Hilfsstoffe angewiesen, etwa für Stallhygiene und Tiergesundheit. Ein Verbot trifft damit direkt auch Betriebe, die auf Tierhaltung setzen. Wir zeigen, warum ein professioneller, sorgfältiger Einsatz Mensch und Tier schützt.

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Kampagnenplakat «Für regionale Schweizer Produkte – Nein zur Biodiversitäts-Initiative» Biodiversität

Nein zur Biodiversitäts-Initiative

Die Biodiversitäts-Initiative will bis zu 30 Prozent der Landesfläche praktisch unantastbar machen. Das schwächt die regionale Produktion und lässt die Importe steigen – und ist unnötig, denn bereits heute dienen 19 Prozent der Landwirtschaftsfläche der Biodiversität. Darum ein klares Nein.

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Zuckerrübenfeld mit «Geschützt»-Feldschild Agrarpolitik

2× Nein zu den extremen Agrar-Initiativen

Trinkwasser- und Pestizidverbots-Initiative schwächen beide die regionale Landwirtschaft und verursachen massive Produktionsrückgänge. Ohne Pflanzenschutz sinken die Erträge um 30 bis 40 Prozent, besonders bei Zuckerrüben, Raps und Kartoffeln. Die Folge: weniger regionale Lebensmittel, mehr Importe und steigende Preise.

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«Ohne menschliches Zutun und ohne Eingriffe gäbe es keine Lebensmittel – nicht in der benötigten Qualität und Menge, sondern gar nicht.»

Aus «Zulassung – wie der Staat die Bevölkerung schützt»
Haltung & Fakten

Grundsatzthemen

Die Überzeugungen dahinter – warum moderner Pflanzenschutz, Innovation und eine sorgfältige Zulassung zusammengehören.

Junges Maisfeld mit «Geschützt»-Feldschild Produktion

Nachhaltige Intensivierung

Die Landwirtschaft wird künftig mehr statt weniger produzieren müssen – das sagen die FAO, das World Resource Institute und Agrarökonom Bernard Lehmann. Bis 2050 wächst die Weltbevölkerung auf rund 9,5 Milliarden. Gefragt ist eine nachhaltige Intensivierung: mehr Ertrag auf gleicher Fläche, bei geschontem Klima und sparsamem Ressourceneinsatz.

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Rapsfeld mit «Geschützt»-Feldschild Innovation

Innovation & Forschung

Landwirtschaftliche Innovationen haben die Ernteerträge enorm gesteigert und Umwelteinflüsse zugleich vermindert – von knapp 4 t/ha im Jahr 1960 auf heute über 6 t/ha. Ohne sie bräuchte es weit mehr Anbau- und Waldfläche sowie Milliarden Tonnen zusätzliches CO₂. Forschung ist der Schlüssel zu einer produktiven und umweltschonenden Landwirtschaft.

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Direktvergleich zweier Kartoffelparzellen: «Ungeschützt» und «Geschützt» Sicherheit

Zulassung von Pflanzenschutzmitteln

Pflanzenschutzmittel dürfen in der Schweiz erst in Verkehr gebracht werden, nachdem der Bund sie in aufwändigen Verfahren zugelassen hat. Geprüft werden der Schutz von Anwendern, Konsumenten, Umwelt und Nutzpflanzen. So bleiben gesunde Pflanzen die Basis für sichere, hochwertige Lebens- und Futtermittel.

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Rebberg mit «Geschützt»-Feldschild Integrierter Schutz

Ganzheitlicher Pflanzenschutz

Landwirten stehen viele Bausteine zur Verfügung, die sie je nach Situation kombinieren. Leitbild ist der integrierte Pflanzenschutz: alle wirtschaftlich, ökologisch und toxikologisch geeigneten Verfahren möglichst gut abgestimmt – mit Vorrang für biologische und mechanische Massnahmen. Chemie kommt gezielt dort zum Einsatz, wo sie nötig ist.

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